Für die Menschlichkeit und den Naturschutz

Freitag, 4. September 2015 10:00

Die tschechische Post widmet sich in diesem Monat ganz essentiellen Themen. Eine Briefmarke, die zu Ehren Nicholas Winton ausgegeben wird, soll der Helden gedenken, die sich auch in Zeiten höchster Unmenschlichkeit für andere aufopfern, sich selbst sogar in Gefahr begeben, um Menschenleben zu retten. Nicholas Winton rettete 669 tschechoslowakische, meist deutschstämmige jüdische Kinder vor dem Holocaust. Weiterlesen…

Thema: Europa & Übersee | Kommentare (0)

Ehrfurcht vor dem Leben

Freitag, 4. September 2015 10:00

Zum 50. Todestag Albert Schweitzers

Am 4. September 1965 verließen ihn endgültig seine Kräfte. Im westafrikanischen Lambaréné, seiner Wahlheimat und Wirkensstätte, verstarb Albert Schweitzer im stolzen Alter von 90 Jahren. Mit scheinbar unerschöpflicher Energie hatte der Arzt, Theologe, Philosoph und Musiker es in jeder seiner Leidenschaften zu großer Kunstfertigkeit gebracht. Seine akademischen Qualifikationen umfassten nicht weniger als drei Dissertationen. Schweitzer galt darüber hinaus als hervorragender Bach-Kenner und Interpret. Die von ihm verfasste Biografie des großen Komponisten sowie die von Schweitzer herausgegebenen Partituren Johann Sebastian Bachs sind Musikwissenschaftlern immer noch vertraut. Doch blieb der Musik eine dienende Rolle vorbehalten. Albert Schweitzer stellte sie – wie auch sein Leben – ganz in den Dienst seiner Sache: dem Hospital von Lambaréné.

[Dankeskarte von Albert Schweitzer]: Geschäftiges Treiben auf dem Hof des Spitals von Lambaréné (Abb. Sammlung Dr. Jähne).

Weiterlesen …

Thema: Europa & Übersee | Kommentare (0)

Morgen neu: Deutsche Briefmarken-Zeitung 19/2015

Donnerstag, 3. September 2015 11:00

Rückläufig ist das Interesse an Vereinen, Mitgliederzahlen gehen kontinuierlich zurück – nicht nur, aber auch in der Philatelie. Mithilfe des Internets könne man ganz neue Wege gehen, ist Manfred Klimmeck überzeugt. Er macht einen jährlichen Rückgang von etwa fünf Prozent bei der organisierten Philatelie, die Auflösung lokaler Gruppen und schwindendes Interesse an der Vereinsarbeit aus – und zieht daraus Konsequenzen: Mit einem Online-Portal will er Philatelisten erreichen. In der aktuellen DBZ 19, die morgen erscheint, erläutert Klimmeck seine Motivation und das Angebot.
Viele weitere spannende, aktuelle Themen findet der Leser in der neuen Ausgabe: Weiterlesen…

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Marsupilami in der Schweiz gesichtet!

Mittwoch, 2. September 2015 8:00

Während in Deutschland heute vielleicht die Ausgabe des Asterix-Blocks auch den einen oder anderen Nicht-Philatelisten an den Postschalter lockt, dürfen sich Comicfans zugleich noch an einer anderen neuen Briefmarke erfreuen. Die Schweiz gibt heute zwei Sondermarken zu jeweils 100 Rappen mit dem Marsupilami heraus. Das von André Franquin im Jahr 1952 erfundene schwarzgelbe Wundertier macht mittlerweile nicht mehr nur in Comics, sondern auch in Zeichentrickfilmen sowie auf Briefmarken eine gute Figur. Zuerst konnte man es im Jahr 2003 in seinem Geburtsland Frankreich als Grußmarke versenden, 2014 tauchte es dann in Monaco auf.

Thema: Europa & Übersee | Kommentare (0)

Links, rechts, links – dann gehen!

Dienstag, 1. September 2015 10:00

Den sogenannten „Scheibenwischerblick“ legen wohl alle Eltern ihren Kindern zu Herzen, wenn es für die Kleinen heißt, den Schulweg erstmalig allein zu meistern.
Für die Kinder ist es teils schwer, im Straßenverkehr sicher unterwegs zu sein. Durch ihre geringe Größe können sie nicht über parkende Autos hinweg blicken. Zudem fällt es ihnen noch schwer, Geschwindigkeiten von heranfahrenden Fahrzeugen richtig einzuschätzen, weshalb das Überqueren der Straße zur Gefahr werden kann. Das A und O beim Wechseln der Straßenseite ist aber immer noch aufmerksames Umblicken – links, rechts, links! Weiterlesen…

Thema: Europa & Übersee | Kommentare (0)

„Van, The Man“ oder: „Into the music“

Montag, 31. August 2015 10:00

Mit seiner eigenen Mischung aus Rhythm and Blues und Soul, Folk und Country hat er sich während der letzten fünf Jahrzehnte in die Herzen seines großen und treuen Publikums gesungen und gespielt. Von seinen berühmten Kollegen und Weggefährten wird er nicht weniger geachtet und geliebt. Van Morrison ist eine der größten Stimmen in der Geschichte der Rockmusik. Er wird heute 70 Jahre alt.

Der letzte Walzer
Thanksgiving-Abend, 25. November 1976, „Winterland Ballroom“, San Francisco: Ein nordirischer Sänger steht auf der Bühne, als sich die amerikanisch-kanadische Gruppe „The Band“ mit einem Konzert von der Straße – vom riskanten und auszehrenden Tourleben und Livegeschäft – verabschiedet. Im Zuge dessen singt eine ganze Generation von berühmten Rockmusikern ein Loblied auf die bereits zu diesem Zeitpunkt beinahe mythische Americana-Combo und nicht zuletzt auf die Musik selbst. In Martin Scorseses 1978 erschienenem Film „The Last Waltz“, der das legendäre Farewell dokumentiert, ist Van Morrisons Auftritt – eine vor Spielfreude vibrierende, direkt auf das Publikum übergehende und mit donnerndem Applaus versehene Version seines Songs „Caravan“ – ein besonderes Highlight unter diversen Highlights. Robbie Robertson, Gitarrist und Hauptsongwriter der scheidenden Formation, stellt ihn danach noch einmal als „Van, The Man“ vor. Ein amerikanischer umgangssprachlicher Ausdruck seiner und der Anerkennung aller, die sich gerade auf und vor der Bühne befinden.
Womit hatte sich Van Morrison diesen Respekt schon damals längst verdient? Und: Wie war er, ein Junge aus Belfast, dorthin, nach Kalifornien, an die Seite von Bob Dylan, Neil Young, Joni Mitchell, Dr. John und Neil Diamond, gekommen? Weiterlesen …

Thema: Europa & Übersee | Kommentare (0)

Zyprisches Weinfest

Montag, 31. August 2015 8:00

Bereits in der Antike bewohnten unsere Vorfahren die Gegend um Limassol, die gegenwärtig zweitgrößte Stadt im griechischen Teil der Insel Zypern. Schon zu dieser Zeit, vor über 2000 Jahren, erkannten die Menschen, dass sich aus den süßen Beeren des Weinstockes ein berauschendes, wohlschmeckendes Getränk herstellen lässt. Früher wie heute ist der Wein oftmals Teil von Festivitäten. In Limassol wird der vergorene Rebensaft in den nächsten zwei Wochen gar zum Mittelpunkt der städtischen Feierlichkeiten. Weiterlesen…

Thema: Europa & Übersee | Kommentare (0)

„Der Staat bin ich“

Samstag, 29. August 2015 10:00

Ludwig XIV. hinterließ eine bemerkenswerte Münzen- und Medaillenprägung

Als der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. vor 300 Jahren, am 1. September 1715, im Schloss von Versailles starb, sank eine Ära hinab, ein Jahrhundert barocken Glanzes und schrecklicher Eroberungskriege. 1643 nach dem Tod seines Vaters Ludwig XIII. mit fünf Jahren auf den Thron gelangt, konnte der Knabe zunächst nur unter Vormundschaft regieren. Nach Erlangung der Volljährigkeit ließ der selbstbewusste und selbstverliebte Monarch seine Verwandten, Minister, das ganze Land und den Rest der Welt wissen, dass er allein zu regieren entschlossen ist. Symbol seiner Herrschaft wurde die Sonne, die ihm den Beinamen Sonnenkönig verschaffte. Wie die Planeten um das Zentralgestirn, so bewegte sich von nun an alles um ihn, er war der Mittelpunkt eines mächtigen Landes, das mit 18 Millionen Einwohnern andere Großmächte der damaligen Zeit weit übertraf.

Sammler können die Herkunft der Münzen des Franzosenkönigs gut an den Buchstaben auf der Rückseite erkennen, das M deutet auf Toulouse.

„Der Staat bin ich“ soll der Alleinherrscher gesagt haben, Kritik an seinen Befehlen und Entschlüssen ließ er nicht zu, und wer sich ihm in den Weg stellte und wer vom katholischen Glauben abfiel, hatte mit Verfolgung, Haft und Todesstrafe zu rechnen. Da dem König die unruhige Hauptstadt Paris nicht sicher genug war, ließ er in Versailles nach neuester Mode ein prächtiges Schloss samt Park sowie noble Unterkünfte für den riesigen, viel Geld verschlingenden Hofstaat bauen …

Den kompletten Beitrag von Helmut Caspar über die Münzen des Sonnenkönigs lesen Sie in der DBZ 18/2015. Sie ist aktuell in den Kiosken und Bahnhofsbuchhandlungen erhältlich. Abonnenten können sich immer etwas früher über die DBZ in Ihren Briefkästen freuen und zahlen weniger als die Einzelkäufer.

Thema: Aktuelle Ausgabe, Münzen | Kommentare (0)

Nelly Sachs: „Kommt einer von ferne“

Freitag, 28. August 2015 15:00

(c) BADV

Nelly Sachs (1891 – 1970), die erste deutsche Literaturnobelpreisträgerin, wird anlässlich ihres 125. Geburtstags im April 2016 mit der Ausgabe einer 20-Euro-Gedenkmünze geehrt. Der Entwurf stammt von dem Künstler Georg Mann aus Halle an der Saale. Die Münze soll in den beiden Prägequalitäten Stempelglanz und Spiegelglanz in einer Legierung von 925 Tausendteilen Silber und 75 Tausendteilen Kupfer hergestellt werden. Sie hat eine Masse von 18 g und einen Durchmesser von 32,5 mm. Die Münze nimmt Bezug auf das Gedicht „Kommt einer von ferne“, aus dem wir angesichts der aktuellen beschämenden Ereignisse in Sachsen und anderen Teilen Deutschlands hier einige Zeilen zitieren möchten:

 

… Kommt einer

von ferne

mit Bewegungen des Hundes

oder

vielleicht der Ratte

und es ist Winter

so kleide ihn warm

kann auch sein

er hat Feuer unter den Sohlen

(vielleicht ritt er

auf einem Meteor)

so schilt ihn nicht

falls dein Teppich durchlöchert schreit –

Ein Fremder hat immer

seine Heimat im Arm

wie eine Waise

für die er vielleicht nichts

als ein Grab sucht.

Thema: Deutschland, Münzen | Kommentare (0)

Rein in den Korb

Freitag, 28. August 2015 10:00

Darum dreht sich alles, wenn sich vom 5. bis 20. September die europäischen Basketballteams zur 39. Auflage der Basketball-Europameisterschaften messen. Seit 80 Jahren wird das Turnier im Zweijahresrhythmus ausgetragen. Bis 1961 nahmen auch Ägypten und der Libanon an den Meisterschaften teil. Israel gehört noch heute zu den Teilnahmeländern.

In diesem Jahr gab es Schwierigkeiten hinsichtlich des Austragungsortes. Zunächst hatten sich Deutschland, Frankreich, Italien und Kroatien mit einer gemeinsamen Bewerbung und die Ukraine beworben. Die Gemeinschaftsbewerbung wurde jedoch Mitte Dezember 2011 zurückgezogen, sodass die Ukraine den Zuschlag erhielt. Weiterlesen…

Thema: Europa & Übersee | Kommentare (0)