Jubiläum in Prag

Montag, 20. Oktober 2014 9:00

Tschechischer Sonderstempel zur 50. Ausstellung der BriefmarkenherstellungAus großen Augen schaut er den Betrachter an. Statt einem Mund hat der Designer ihm eine Briefmarke verpasst. Die Abbildung kann doch nur einen philatelistischen Hintergrund haben.

Genau so sieht der tschechische Sonderstempel zur 50. Ausstellung der Briefmarkenherstellung aus, die vom 13. bis 15. Oktober in Prag stattfindet.

Wollen Sie diesen erwerben, schicken Sie ihren mit 25 Kc freigemachten Beleg bis zum 25. Oktober an pošta 110 00 Praha 1, Czech Republic.

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Neue Blumen-Werte

Samstag, 18. Oktober 2014 18:09

Kurz vor Weihnachten bringt die Deutsche Post eine Pfingstrose an die Schalter. Die Pfingstrose ziert die neue Dauermarke zu 62 Cent, die nach der Portoerhöhung vom 1. Januar den Standardbrief freimacht. 85 Cent kostet dann der Kompaktbrief. Auf der dazugehörigen Dauermarke ist die Weiterlesen …

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Nur in Berlin verwendet

Samstag, 18. Oktober 2014 9:00

150 Jahre Telegrafen Marken in Preußen

Vor 150 Jahren wurden von der Königlichen Telegraphen-Direction in der Telegrafen-Station Berlin Börse Telegrafen-Marken herausgegeben, mit denen aufzugebende Telegramme im voraus freigemacht werden konnten. Belegt wird die Erstausgabe dieser Marken durch eine Bekanntmachung der Königlichen Telegraphen-Direction vom 11. Juni 1864.

Die am 15. Juni 1864 erstmalig ausgegebenen Telegrafen-Marken zu 8, 10, 12 und 15 Silbergroschen sind heute sehr selten und in der Regel nur ungebraucht erhalten. Nur wenige gestempelte Exemplare sind erhalten, wie unter anderem in Artikeln in den Preußen-Studien von P. Gaefke und T. Fritsch belegt wurde. In seinem Buch „Klassische Berliner Postgeschichte“ erwähnte Walter Kruschel die Abstempelung der Telegrafen-Marken mit dem Einkreis-Stempel Berlin B(örse). Die hier vorgestellten Abbildungen der Telegrafen-Marken stammen aus dem Auktionskatalog der 23. Gärtner-Auktion. Auffällig ist bei den Marken, dass die ursprünglich dunkelgraue bzw. schwarze Farbe … heute ins Bräunliche gewechselt ist.

Telegrafenmarken

Abbildung der Telegrafen-Marken (1. Ausgabe von 1864) aus dem Auktionskatalog der 23. Gärtner-Auktion.

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Neues vom Prüferbund

Freitag, 17. Oktober 2014 9:40

Der BPP (Bund Philatelistischer Prüfer) meldet:
Till Neumann, Bremen, verlängert die Unterbrechung seiner Prüftätigkeit bis zum 30. September 2015. Für das Prüfgebiet Bremen steht Claus Heitmann (Dachauer Straße 111, 80335 München, Tel. 089 / 54356774, claus.heitmann@t-online.de) zur Verfügung.

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Für Bücherwürmer und Philatelisten

Freitag, 17. Oktober 2014 9:30

Finnischer Sonderstempel zur Briefmarkenmesse in Helsinki 2014Nächste Woche treffen in der finnischen Hauptstadt Briefmarkensammler und Bücherwürmer aufeinander. Die Buchmesse in Helsinki lockt jährlich bis zu 100 000 Besucher an. Das sieht der finnische Philatelistenverein Aihefilatelisteilla als große Chance. Zum 60-jährigen Jubiläum der Briefmarkenorganisation haben sich die Mitglieder etwas Besonderes ausgedacht. Sie wollen die Buchmesse nutzen, um ihr Hobby einer breiten Masse nahe zu bringen. Weiterlesen…

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Schneemann auf Plusbriefen

Donnerstag, 16. Oktober 2014 14:14

DBZ-Autor Martin Radtke meldete die Packung, die er in einer Postfiliale bereits am 7. Oktober kaufen konnte (Abb. Deutsche Post).

DBZ-Autor Martin Radtke meldete die Packung, die er in einer Postfiliale bereits am 7. Oktober kaufen konnte (Abb. Deutsche Post).

Wie im Vorjahr gibt die Deutsche Post auch in diesem eine Packung mit Plusbriefen zum Thema Winter heraus. Als Wertstempel dient die Wintermarke mit dem Schneemann. Die Packung enthält drei Ganzsachen sowie Karten. Einzelheiten melden wir in der DBZ 23/2014, die am 31. Oktober erscheint. Abonnenten erhalten sie einige Tage zuvor und genießen einen Euro Preisvorteil pro Heft.

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Morgen neu: DBZ 22/2014

Donnerstag, 16. Oktober 2014 12:33

Titel DBZ 22/2014Gerade einmal sechs Telegrafenmarken erschienen 1864 und 1867 in Preußen. Verwendet wurden sie einzig und allein in Berlin. Entsprechend selten sind heute gestempelte Einzelwerte und Belege. Aus den Preußen-Studien, der Zeitschrift der Bundesarbeitsgemeinschaft Preußen, übernahmen wir den Artikel von Dr. Hans-Werner Meiners zur Geschichte der sechs Werte.
Üppig fällt dieses Mal der postgeschichtliche Teil des Heftes aus. Wir setzen gleich zwei Serien fort. Claus Geißler schildert weitere Einzelheiten zur KZ-, Lager- und Ghettopost während der Jahre des Hitler-Regimes. Im Mittelpunkt stehen die Ghettos in Lodz und Theresienstadt. Karlheinz Walz setzt die Geschichte der Deutschen Bundespost mit einem heiklen Thema fort: Weiterlesen …

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Philosophisches Dynamit

Mittwoch, 15. Oktober 2014 9:00

Friedrich Nietzsche auf Briefmarke von 2000

Friedrich Nietzsche auf Briefmarke zum 100. Todestag, MiNr. 2131.

Eigentlich war Friedrich Nietzsche Professor der Klassischen oder Alten Philologie. Schon früh, mit nur 24 Jahren beschäftigte man den seit seiner späten Pennälerzeit leidenschaftlich mit der Antike Befassten als Wissenschaftler in Basel. Zu einer geistesgeschichtlichen, in die verschiedensten akademischen Disziplinen und in die Künste – von denen Nietzsche selbst besonders die Musik, speziell die Richard Wagners, liebte – hineinwirkenden Instanz wurde er jedoch ausserhalb der lateinischen und griechischen Sprach- und Literaturwissenschaft. Er wurde es als philosophischer Schriftsteller. Begriffe wie die „Umwertung aller Werte“, der „Wille zur Macht“ und „Übermensch“ oder seine Schriften mit den Titeln „Also sprach Zarathustra“, „Menschliches, Allzumenschliches“, „Jenseits von Gut und Böse“ und „Götzendämmerung – Wie man mit dem Hammer philosophiert“ – sie haben nicht nur aufgrund des Gehalts und der Originalität des Nietzscheschen Denkens ein bis heute großes Publikum gefunden und sind teilweise zu regelrecht geflügelten Worten geworden. Grund für die weltweite und rege Nietzsche-Rezeption ist vielmehr auch die wortgewaltige und eher dichterische als akademisch- philosophische, teilweise aphoristische Form der provokanten Werke des am 15. Oktober 1844 geborenen Pfarrersohnes, der das berühmte Postulat tätigte:„Gott ist tot.“ Dass ihm ein explosiver Charakter seiner Gedanken und Schriften bewusst war, kommt in einer anderen Äußerung zum Ausdruck, die aus der Feder Friedrich Nietzsches stammt. „Ich bin kein Mensch“, schrieb er, „ich bin Dynamit.“ Weiterlesen …

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Politik als Lebensaufgabe

Dienstag, 14. Oktober 2014 10:00

Tschechischer Sonderstempel zu Ehren des Politikers Jan Kavan 2014Sohn eines Politikers, Führer der studentischen Bewegung während des Prager Frühlings, Parlamentsmitglied, Außenminister, stellvertretender Ministerpräsident, tschechischer Vertreter beim EU-Verfassung-Konvent, tschechischer Abgeordneter, Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen… Die Politik bestimmt das gesamte Leben Jan Kavans seit seiner Geburt. Geboren in Großbritannien als Sohn einer englischen Lehrerein und eines tschechoslowakischen Diplomaten, muss er mit ansehen, wie seinem Vater die 25 Jahre andauernde, kommunistische Haft so sehr zusetzt, dass er nach seiner Entlassung im Alter von 46 Jahren stirbt. Geprägt von diesen Bildern, stellt er sich während des Prager Frühlings an die Spitze der Studentenbewegung. Früh erkennt er, dass er in politischen Fragen mitbestimmen möchte, wie es einst sein Vater tat. Weiterlesen…

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Der peinliche Präsident

Dienstag, 14. Oktober 2014 10:00

Heinrich-Luebke-Briefmarke-1982„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger.“ Das berühmteste Zitat des heute vor 120 Jahren geborenen ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke ist ihm eigentlich doch nur in den Mund gelegt worden. Angeblich hatte er diesen Fauxpas bei einem Staatsbesuch in Liberia von sich gegeben. Einen Beleg dafür gibt es allerdings nicht.  Tatsächlich litt Lübke in seiner zweiten Amtszeit als Bundespräsident verstärkt an Zerebralsklerose, welche solche oder ähnliche Versprecher beförderte. Für manche Journalisten waren diese Aussetzer der einzige Grund, sich bei einer Entourage für Auslandsreisen des vermeintlich dümmlichen Präsidenten zu akkreditieren. Was ganz sicher ins Reich der Legenden gehört, ist eine der englischen Königin zugeraunte Bemerkung während eines Staatsbesuches Ihrer Majestät in Bonn. Dass das Konzert gleich losginge, flüsterte Lübke seinem Gast angeblich mit den Worten: „Equal goes it loose“ zu. Weiterlesen …

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