Uraltes Kulturland

Samstag, 18. April 2015 10:00

Terroristen zerstören das Erbe des Iraks

Anfang März gingen Bilder durch die Medien, die die vermummten Kämpfer des sogenannten Islamischen Staates (IS) bei der Zerstörung von Kulturgütern zeigen. Dabei handelte es sich um archäologische Stätten im nördlichen Irak und um Museumsfunde. Speziell Assur und Hatra fielen den Barbaren zum Opfer, zwei Orte die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden sind.
Die Terroristen des IS erklären die Vernichtung von Kulturgütern damit, dass diese Kulturgüter heidnisch seien. Der Koran verlange den Dschihad, den „heiligen Krieg“, doch schon in der Anfangszeit der Ausbreitung des Islams hatte man erkannt, dass man den Islam nicht unendlich verbreiten konnte und dass das Zusammenleben mit Nichtmuslimen eine Notwendigkeit ist.

Die Landkarte des Iraks verzeichnet zahlreiche Kulturstätten, die teilweise dem Weltkulturerbe angehören.

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UNESCO-Welterbe in Gold

Freitag, 17. April 2015 16:00

Friedrich Brenner entwarf die Goldmünze. Foto: Hans-Jürgen Fuchs, BADV.

Der Verkaufspreis der am 1. Oktober 2015 erscheinenden 100-Euro-Goldmünze „UNESCO Welterbe – Oberes Mittelrheintal“ beträgt 590,54 Euro. Die Münze besteht – wie die bisherigen 100-Euro-Goldmünzen – aus Feingold (Au 999,9) und wiegt 15,55 g; ihre Auflage ist limitiert. Registrierte Kunden der Verkaufstelle für Sammlermünzen (VfS) können Ihre Bestellung online aufgeben. Für schriftliche Bestellungen werden den Kunden der VfS Bestellkarten vorab zugesandt. Weiterlesen …

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Keine 10-Euro-Sammlermünzen mehr

Freitag, 17. April 2015 10:00

Bald Vergangenheit: Die 10-Euro-Sammlermünze. Foto: Hans-Jürgen Fuchs, BADV.

Auf Beschluss der Bundesregierung wird die Emission von 10-Euro-Sammlermünzen aus Kupfer-Nickel (Prägequalität Stempelglanz) bzw. einer Legierung von 625 Tausendteilen Silber und 375 Tausendteilen Kupfer (Prägequalität Spiegelglanz) mit Abschluss des Jahres 2015 eingestellt. Stattdessen werden ab 2016 20-Euro-Sammlermünzen aus einer Legierung von 925 Tausendteilen Silber und 75 Tausendteilen Kupfer ausgegeben. Diese Maßnahme soll zu einer Stärkung und Belebung des Sammlermarktes führen.
Laut Mitteilung des Bundesfinanzministeriums trägt sie außerdem dem Wunsch vieler Sammler nach „wertigeren“ Münzen Rechnung. Weiterlesen …

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Morgen neu: DBZ 9/2015

Donnerstag, 16. April 2015 10:00

Fast täglich gibt es neue schreckliche Meldungen im Zusammenhang mit dem selbst ernannten Islamischen Staat (IS). Ermordungen, Folter, Entführungen sind grauenvolle Taten der Terroristen. Sie bringen aber nicht nur Menschen und ganze Völker um, sondern zerstören auch das Kulturerbe der Welt. Dietrich Ecklebe zeigt Briefmarken der damals noch intakten Gebäude und Stätten und berichtet von den Gräueltaten des IS.
Vor einem anderen Grauen sind die Künstler und Architekten geflohen, die sich in den 1930er-Jahren in Israel niederließen. Dort setzten sie unter anderem die Ideen des Bauhaus-Stils um. So entstand in Tel Aviv die Weiße Stadt – streng und zweckmäßig nach den Vorgaben des Bauhauses, wie Dietrich Ecklebe erzählt. Das Thema Bauhaus wird zum 50. Jahrestag der deutsch-israelischen Zusammenarbeit von vielen mit Stempeln, Marke und Ganzsachen gewürdigt, wie im Heft zu lesen ist. Unter anderen beteiligt sich auch der Briefmarken-Verein Dessau-Roßlau. Weiterlesen …

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Neues vom Prüferbund

Mittwoch, 15. April 2015 10:00

Laut Meldung des Bundes philatelistischer Prüfer (BPP) hat Guido Brugger aus Meckenbeuren seine Prüftätigkeit für das Gebiet Deutsches Reich MiNr. 1-30 zum 2. April beendet. Verbliebener Prüfer für das entsprechende Gebiet ist Hansmichael Krug, Burgfriedenstr. 42, 60489 Frankfurt/Main, Telefon 069 / 78800983, E-Mail: hansmichael.krug@gmx.de

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Deutscher Wald glänzt in Gold

Dienstag, 14. April 2015 11:00

Frantisek Chochola entwarf die Goldmünze. Foto: Hans-Jürgen Fuchs

Gestern startete die Bestellfrist für die die 20-Euro-Goldmünze „Deutscher Wald – Linde“ und die 100-Euro-Goldmünze „UNESCO Welterbe – Oberes Mittelrheintal“. Bis zum 21. Mai 2015 können verbindliche Bestellungen bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) abgegeben werden. Die am 26. Juni 2015 erscheinende Goldmünze „Deutscher Wald – Linde“ kostet 182,62 Euro. Die limitierte Auflage der 3,89 g schweren Münze aus Feingold (Au 999,9) beträgt 200 000 Stück. Registrierte Kunden der Verkaufstelle können Ihre Bestellung online aufgeben. Weiterlesen …

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Schauspielerfest im Norden Kroatiens

Montag, 13. April 2015 10:00

In Hrvatsko Zagorje, einem kleinen grünen friedlichen Fleckchen im Norden Kroatiens ist nicht nur ein Ort der Besinnung. Mehrmals im Jahr kommen zahlreiche Leute zu kulturellen Veranstaltungen zusammen.

Zum Festival der kajkavischen Kultur (Kroatisch: Kajkavske Popevke), das seit 45 Jahren im Herbst, zur schönsten Jahrezeit in Nordkroatien, veranstaltet wird, treten jährlich zahlreiche Künstler und Heimische in der Stadt Krapina auf, um das Bewusstsein für die kajkavische Kultur, für die Heimat zu festigen. Weiterlesen…

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Elegante Lösungen

Samstag, 11. April 2015 9:30

Vor 160 Jahren legte Bremen seine erste Briefmarke vor

In einwandfreier Kabinetterhaltung zeigt sich die farbfrische und ringsum gleichmäßig gut gerandete Erstausgabe. (Felzmann).

„Wenn es Länder gibt, von denen man jede Marke einzeln zusammensuchen muß, von denen ein größeres Angebot immer nur ein Zufall ist, so gehört Bemen zu diesen Ländern. Nächst Bergedorf und Oldenburg ist Bremen das teuerste von Altdeutschland.“

Ewald Müller-Mark leitete den Bremen-Band innerhalb der Reihe „Altdeutschland unter der Lupe“ mit klaren Worten ein. Natürlich sind die Aussagen etwas pauschal; Bergedorf ungestempelt kann man wahrlich als bezahlbar bezeichnen, ohne dem Altmeister zu nahe treten zu wollen. Doch benannte Müller-Mark unmittelbar darauf ebenso eindeutig die Schlüsselfrage, die sich allen Bremen-Sammlern stellt: Wie ist die Marke erhalten? Weiterlesen …

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„Ähnliches mit Ähnlichem“ behandeln

Freitag, 10. April 2015 11:00

Auf die Annahmen Christian Friedrich Samuel Hahnemanns geht die „Homöopathie“ zurück. Jenes alternative Heilkonzept, das es seit dem Geburtstag Hahnemanns am 10. April 1755 zu einiger Verbreitung gebracht hat. Eigentlich kam der gebürtige Meißener jedoch aus der akademischen Medizin. Er studierte das Fach an den Hochschulen in Leipzig, Wien und schließlich in Erlangen. Doch übersetzte, schrieb und veröffentlichte Hahnemann, der in der französischen, englischen und italienischen Sprache bewandert war, auch gern. Damit, statt nur oder hauptsächlich mit dem Arztberuf, verbrachte der sächsische Doktor nicht wenig Zeit. Und dies kam nicht nur daher, dass Hahnemann, der Vater von insgesamt elf Kindern war, Geld verdienen wollte. Es hatte auch mit seinem Unbehagen an der medizinischen Praxis seiner Zeit zu tun, an der er nur ungern partizipieren wollte und die er kritisierte und zu verändern gedachte. Erschien dem ambitionierten Autor das gängige Vorgehen seiner Kollegen doch – zum Beispiel mit oft verordneten Aderlässen oder der großzügigen Verabreichung quecksilberhaltiger Medikamente – von allzu harten, nebenwirkungsreichen und unbekömmlichen, Behandlungsmethoden gekennzeichnet. Weiterlesen …

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Künstlerisches Gedächtnis

Freitag, 10. April 2015 9:30

Bis ins hohe Alter soll er sich an jegliche Kunstobjekte, die er im Laufe seines Lebens studierte bis ins kleinste Detail erinnert haben. Es soll ein Vergnügen für den Zuhörer – besonders seine Studenten – gewesen sein, hat er über die Geschichte und das Wesen der Kunst referiert. Die Inhalte seiner Schilderungen schöpfte er dabei aus seiner bloßen Erinnerung. Besonders setzte er sich mit der tschechischen Kunstgeschichte auseinander. Doch auch die Werke Michelangelos und Rembrandts fasste er ins Auge. Weiterlesen…

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