Donnerstag, 17. Mai 2012 8:45
Märchenhaft geht es in Heft 11/2012 Ihrer DBZ zu. Im Titelthema erinnert DBZ-Redakteurin Tanja Uhde an die Märchensammlung der Brüder Grimm, die vor 200 Jahren erstmals erschienen ist. Nach Auslieferung der Abonnements-Exemplare erfuhr der Artikel, der schildert, wie das Märchenbuch zu Weltruhm kam, schnell positive Resonanz.
Das gilt auch für den aktuellen Lehrbrief zur Postgeschichte. Dr. Joachim Helbig erklärt anhand von Beispielen den Umgang mit alten und neuen Schriften sowie Datierungen wie „Knospenmonat”. Peter Fischer widmet einer weiteren badischen Rarität eine Seite, einem Ganzsachen-Unikat von 1858. Im Basiswissen stellt er die Postausweiskarte vor. [...]
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Mittwoch, 16. Mai 2012 6:58
Das Bundesfinanzministerium stellte das Ausgabeprogramm für Gedenkmünzen vor. Dieses reicht bei den 100-Euro-Goldmünzen mit Darstellungen von Unesco-Welterbestätten bis ins Jahr 2018. 2013 kommt das Gartenreich Dessau-Wörlitz zum Zuge. Ersttag ist voraussichtlich der 1. Oktober 2013. 2014 folgt Kloster Lorsch, 2015 das Obere Mittelrheintal. Die Münze für 2016 würdigt die Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof. Zur 500-Jahrfeier der Reformation stehen 2017 natürlich die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg im Mittelpunkt. Den vorläufigen Abschluss der Serie markieren die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl, Motiv des Gold-Hunderters von 2018.
2013 erscheinen wiederum fünf Zehn-Euro-Gedenkmünzen. Sie sind folgenden Themen gewidmet: [...]
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Mittwoch, 16. Mai 2012 6:53
Jüngst langten die Michel-Kataloge Südwesteuropa (EK 2) und Südasien (ÜK 8.1) in der Redaktion ein. Mit etwas Verspätung erhielten wir auch den Schweiz-/Liechtenstein-Spezialkatalog. Die Rezensionen lesen Sie in Heft 12/2012 Ihrer DBZ. Als weitere Besprechung finden Sie die Vorstellung des RSV-Registers zur Dauerserie „Sehenswürdigkeiten“ von Hans-Jürgen Willmann im Heft.
Heft 12/2012 erscheint am 1. Juni. Abonnenten erhalten es einige Tage zuvor – mit deutlichem Preisvorteil.
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Dienstag, 15. Mai 2012 13:09
Heute vor 150 Jahren wurde in Wien der Dramatiker Arthur Schnitzler geboren. Nach erfolgreichem Medizinstudium wurde er im Jahr 1885 zum Dr. med. promoviert und arbeitete zunächst als Assistenzarzt am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien. Danach war er bis zum Jahre 1893 Assistent seines Vaters, eines Facharztes für Kehlkopferkrankungen, in der Poliklinik in Wien. Seine schriftstellerische Tätigkeit begann er weitaus früher: Schon 1880 gab er mit „Liebeslied der Ballerine“ sein literarisches Debüt in der Zeitschrift „Der freie Landbote“, es folgten Gedichte und Erzählungen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Von 1886 bis 1893 war er vorwiegend im Bereich der Medizinpublizistik tätig und verfasste vorwiegend Rezensionen von Fachbüchern, so auch als Redakteur der von seinem Vater gegründeten „Internationalen Klinischen Rundschau“.
[...]
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Dienstag, 15. Mai 2012 9:34
Am 11. Oktober 2012 erscheint die Briefmarke zu Ehren Helmut Kohls. Das teilte das Bundesministerium der Finanzen der DBZ auf Anfrage mit. Die Sondermarke weist die Inschrift „HELMUT KOHL – KANZLER DER EINHEIT – EHRENBÜRGER EUROPAS“ auf. Den Entwurf legte Coordt von Mannstein vor. Als Auflage der 55-Cent-Marke gibt das Bundesfinanzministerium „rund fünf Millionen Stück“ an.
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Montag, 14. Mai 2012 15:14
Die spätere Eröffnung des Berliner Flughafens hat natürlich auch Folgen für die Philatelie. Der IAPC teilte mit, dass die in den DBZ 10 und 11 gemeldeten Belege zum richtigen Eröffnungstermin fertiggestellt werden. Bereits getätigte Bestellungen sind notiert. Die Lieferung erfolgt, wenn der Flughafen tatsächlich eröffnet wird. Für Besteller, die auf selbst gefertigte Belege Daten eingedruckt haben, legt der IAPC einen Zusatzstempel auf, der das richtige Datum ausweist. Die angekündigten Sonderstempel der Deutschen Post werden zurückgezogen. Sofern es der Besteller wünscht, erfolgt eine Neuauflage mit den korrekten Daten.
Thema: Deutschland |
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Montag, 14. Mai 2012 9:14
Viertklässler der Grundschule Hodenhagen beteiligten sich erfolgreich an einem bundesweit ausgeschriebenen Astronomie-Wettbewerb für Schulen von der Grundschule bis zum Sekundarbereich II. Ihre Aufgabe lautete, einen Himmelskörper über mehrere Tage zu beobachten und die Beobachtungen zu beschreiben sowie ein Modell zu bauen, mit dem sie die Erscheinungen erklären können. Für ihre Forschungen nutzten die Kinder unter anderem das Astronomie-Arbeitsheft der BDPh-Bundesstelle für philatelistische Jugend- und Bildungsarbeit. Selbstverständlich wurde das Heft der Jury vorgelegt. Für ihr Engagement erhielten die Kinder einen der ausgelobten Sachpreise, darunter ein Astronomie-Buch, das nunmehr in die Schulbibliothek Einzug hält. Bundesstellenleiter Siegfried Dombrowsky zeigte sich erfreut über die Anerkennung von außen.
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Sonntag, 13. Mai 2012 8:25

Zum 800. Todestag Hildegard von Bingens brachte Peter Steiner eine historische Darstellung ins kleine Format.
Viele glauben, Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) sei längst heilig gesprochen worden. Dem war bislang nicht so. Erst jetzt hat Papst Benedikt XVI. die Mystikerin kanonisiert. Die katholischen Diözesen Deutschlands und der Benediktinerorden verehrten sie indessen schon zuvor wie eine Heilige. Philatelisten können die Geschichte im Album dokumentieren. Neben den Sondermarken zu Ehren Hildegard von Bingens, erschienen 1979 und 1998 (Michel-Nummern 1018 und 1981), platzieren sie einfach die Sondermarke zum 80. Geburtstag von Papst Ratzinger im Album (Michel-Nummer 2599). Ein kurzer Text dazu, und wiederum ist die Sammlung um eine außergewöhnliche Seite reicher.
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Samstag, 12. Mai 2012 7:52
Bei uns kaum bekannt, wird heute, vorwiegend im englischen Sprachraum, der „International Limerick Day“ gefeiert. Limericks, diese fünfzeiligen Scherzgedichte, werden die meisten noch kennen, aber warum wird dieser Tag am 12. Mai begangen?
Nun, heute vor genau 200 Jahren wurde in London der Maler, Illustrator und Schriftsteller Edward Lear geboren. Und Lear gilt als einer der ersten berühmten Vertreter und Klassiker der Nonsens-Literatur. Unsinn? Genau. Als bekanntestes Werk von Lear gilt nämlich das ,Book of Nonsense“, das er 1846 veröffentlichte. Und dieses Buch steckte voller Illustrationen und Limericks, die sich durch das völlige Fehlen von Sinn oder Pointe auszeichneten. Und gerade daraus ihre Komik beziehen. [...]
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Freitag, 11. Mai 2012 10:26
Diesen schönen Motivstempel aus Norwegen sollte man sich schnell beschaffen! Am 18. Mai, also in exakt einer Woche, müssen Belege in Norwegen vorliegen, wenn sie diesen schönen Sonderstempel mit der zweimotorigen Passagiermaschine erhalten sollen. Dem Motiv ist auch gleich die genaue Route des Jubiläumsfluges beigestellt. Es geht von Torp über Horten, Moss und Frederikstad zurück zum Startflughafen. Bitte senden Sie Ihre Belege an Posten Norge AS, Frimerketjenesten, Postboks 9350 Grønland, 0135 OSLO. Die aktuellen Portostufen für Briefe nach Deutschland betragen 12 Kronen (B-Post / Economy) bzw. 13 Kronen (A-Post).
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Donnerstag, 10. Mai 2012 11:46
Kurz nach Drucklegung der DBZ 11/2012 bedarf es bereits einer Ergänzung. Auf Seite 105 des Weltspiegels berichten wir von eingegangenen Meldungen aus Norwegen über grafische Varianten bei den königlichen Geburtstagsmarken vom 21. Februar. Abbildungen dazu können Sie ab 18. Mai im Heft sehen. Diese dargestellten Verschiebungen der Texteelemente sind zwar vielfach belegt, jedoch kann eine definitive Zuordnung zu Bogen oder Markenheftchen nicht erfolgen. Ein Leseraufruf der „Norsk Filatelistisk Tidsskrift“ erbrachte das Ergebnis, dass auch Bogenmarken existieren, welche den Marken aus den Heftchen entsprechen. „Damit gibt es keine klaren und durchgehenden Unterschiede zwischen den Marken aus Bogen und Heftchen“, so Peer-Christian Ånensen, Chefredakteur des norwegischen Fachblatts.
Dennoch ist die Aufnahme beider Versionen sicherlich eine schöne Ergänzung für die eigene Sammlung. Die Marken sollten aber vor dem Erwerb oder Tausch dirket in Augenschein genommen werden.
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Mittwoch, 9. Mai 2012 14:25
Im Alter von 83 Jahren ist der weltbekannte amerikanische Kinderbuchillustrator Maurice Sendak am 8. Mai an den Spätfolgen eines Schlaganfalls gestorben. Sendaks berühmtestes Werk ist das vielfach ausgezeichnete Kinderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen”, das im Jahre 1963 erstmals erschien. Schon 1964 bezeichnete ihn das amerikanische Nachrichtenmagazin „Time” aufgrund dieses Werkes als den „Picasso der Kinder”. Und noch heute ist Sendaks Geschichte vom kleinen Max und seiner aufregenden Reise in fast jedem Kinderzimmer zu finden.
Maurice Sendak wurde 1928 in New York geboren und wollte schon in frühester Kindheit Zeichner werden. Er war ein kränkliches Kind, und die Vorbilder für die Monster in seinen „wilden Kerlen” seien seine Onkel und Tanten gewesen, die sich mit ihren großen Köpfen über sein Bett beugten, erzählte er einmal in einem Interview. Seine fantasievollen Bücher wurden auch oft erfolgreich in Therapien mit verhaltensgestörten Kindern eingesetzt. Er schrieb gerne und bewusst für Kinder: „Sie sind das bessere Publikum und die härteren Kritiker. Kinder sagen, was sie denken, und nicht, was sie glauben, was sie denken sollen.” Eines der letzten Werke von Maurice Sendak war eine Adaption der Kinderoper „Brundibar“, die von 1943 bis 1944 im KZ Theresienstadt von Kindern aufgeführt wurde. Seine „wilden Kerle” erschienen im Jahr 2006 auf einer Briefmarke der US-amerikanischen Post.
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Mittwoch, 9. Mai 2012 10:37
Wie bereits in DBZ 10/2012 berichtet (Weltspiegel, Seite 81), erscheint am 21. Mai die neue „Post & Go“ Automatenmarke mit der britischen Nationalflagge. Nun veröffentlichte die Royal Mail auch die Motive der beiden Ersttagsstempel, leider zu spät für das aktuelle Heft. Sie können aber jetzt noch beide Exemplare auf eigenen Belegen erhalten, wenn diese innerhalb einer Woche nach dem Ersttag in Edinburgh einlangen. Die Postanschrift lautet: Royal Mail, Tallents House, 21 South Gyle Crescent, Edinburgh EH12 9PB. Bitte frankieren Sie Ihre Beleg mit 87 Pence, dem neuen Tarif für Briefe nach Europa.
Bitte geben Sie stets die Stempelnummer des gewünschten Ersttagsstempels an. Sie lauten wie folgt: für den im Wind wehenden Union Jack (Tallents House – Edinburgh) FD12 29, für die plane Grafik (Three Crosses – Swansea) FD12 30; letzterer kann auch ohne Bildmotiv bezogen werden, dann lautet die Nummer FD12 30 NP, also „non-pictorial“.
Der erste Union Jack wurde übrigens 1606 eingeführt, damals nur eine Kombination aus den Flaggen Englands und Schottlands. Das irische diagonale rote Kreuz fand 1801 Aufnahme in das Ensemble, was 1809 durch das britische Parlament endgültigt bestätigt wurde.
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Mittwoch, 9. Mai 2012 9:38

Der vom Büro Elsenbach & Fienbork gestaltete Block überzeugte nicht nur die DBZ-Leser.
Einen außergewöhnlichen Handwerbestempel legt die Deutsche Post am 28. Juni auf. Mit lateinischen und chinesischen Schriftzeichen würdigt der Stempel die Wahl des Blocks „100 Jahre Vogelwarte Helgoland“ zum weltweit schönsten Block des Jahres 2010. Die Wahl, an der Ausgaben aus mehr als 40 Nationen teilnahmen, fand in China statt, wie wir in Heft 3/2012 Ihrer DBZ meldeten. Bereits zuvor hatten die DBZ-Leser den Block zur schönsten Emission 2010 gekürt (siehe DBZ 4/2011). Voraussichtlich in Heft 12/2012 stellen wir den Stempel und die Aktionen rund um die Vogelwarte Helgoland ausführlich vor.
Thema: Deutschland |
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Dienstag, 8. Mai 2012 13:40

Ausschnitt aus dem Brief vom 18. Dezember 1879 (Abb. Rost).
In der DBZ 10/2012 stellt Peter Fischer auf Seite 32 einen bislang nicht registrierten Rechteckstempel aus Neukirch im preußischen Regierungsbezirk Danzig vor. Diesen meldete die Arbeitsgemeinschaft Danzig. DBZ-Leser Udo Rost kann den Stempel für das Jahr 1879 belegen. Er sandte der Redaktion die Abbildung eines Briefes vom 18. Dezember 1879. In seinem Archiv fand er Abbildungen von Belegen, die den Einsatz des Stempels vom 28. Januar 1871 bis 16. Januar 1883 dokumentieren.
Thema: Deutschland, Postgeschichte |
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Dienstag, 8. Mai 2012 8:41
Der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) nahm am 5. Mai vier Experten in seine Reihen auf:
• Matthias Bock, Schlangenkoppel 18, 22117 Hamburg, Tel. 040 / 27866686, mbock@cimw.de (Prüfgebiet: Marienwerder)
• Jan Hohmann, Dingelberg 79, 38444 Wolfsburg, Tel. 05308 / 486834, info@janhohmann.de (Prüfgebiet: Alliierte Besetzung MiNr. 911-970)
• Heiko König, Haselnussweg 11, 06849 Dessau, Tel. 0340 / 87019090, Fax 87019091, info@hettinger-auktionen.de (Prüfgebiet: DDR ab MiNr. 242 und Dienstmarken)
• Andreas Wehner, Eickener Straße 266, 41063 Mönchengladbach, Tel. 02161 / 12710, awehner@web.de (Prüfgebiet: Bizone MiNr. 1-35).
Volker Mehlmann prüft ab sofort auch Lübeck, Dr. Peter Provinsky Deutsch-Ostafrika. Reinhard Stenzel gehört nunmehr als Seniormitglied der Sachverständigengruppe an. Sein Amt als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger gab er auf.
Thema: Deutschland |
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Montag, 7. Mai 2012 11:46
Die Sonderstempel aus den USA erfreuen die Marcophilie häufig mit sehr ausgefallenen, manchmal geradezu skurrilen Motiven. In jedem Fall stellen sie stets eine Bereicherung für die Motivsammlung dar. Wir freuen uns, Ihnen drei weitere Motivstempel vorzustellen, die sicherlich in die eine oder andere Sammlung passen. Der erste Sonderstempel vom 1. Mai stammt aus einer Stadt namens „Duck“, also auf Deutsch „Ente“. Das Stempelmotiv lässt sich nicht schwer erraten, die Bermuda-Shorts des Schnabel- und Sonnenbrillenträgers verweisen auf die Prämierung Ducks mit einer Aufnahme in die Rangliste der zehn schönsten Strände der Vereinigten Staaten. Zur Beschaffung schreiben Sie bitte der Duck Station, Postmaster, 1245 Duck Rd., Duck, NC 27949-9998.
Kaum eine Stadt der Welt wird so sehr mit dem Jazz in Verbindung gebracht wie New Orleans. Das Motiv des Sonderstempels, der vom 3. bis 6. Mai im Einsatz war,
zeigt entsprechend einen Trompeter in leidenschaftlicher Pose. Leider hat sich das Gesicht der Stadt nach dem letzten großen Hurricane offensichtlich stark verändert, der Jazz wird aber sicherlich ein wichtiger Anziehungspunkt für die zahlreichen Touristen bleiben. Das stempelführende Postamt ist die Jazz Fest Station, Postmaster, PO Box 50336, New Orleans, LA 70150-0336.
Und abschließend sei noch ein Astrostempel aus Massachusetts erwähnt, der anlässlich der Boxborough Philatelic Show vom 4. bis 6. Mai Verwendung fand. Abgebildet ist eine Mercury-Kapsel, die in den ersten Jahren der bemannten Raumfahrt eine bedeutende Rolle gespielt hat. Schreiben Sie bitte der Philatelic Show 2012 Station, Postmaster, 7 Post Office Sq., Acton, MA 01720-9998.
Das Porto aus den USA nach Europa beträgt derzeit 1,05 US-Dollar. Frankieren Sie Ihre Belege also entsprechend.
Wichtig: Die US-Post legt großen Wert auf formal korrekte Adressierung, wobei diese in Großbuchstaben in fünf Zeilen und ohne Interpunktion anzubringen ist. Orientieren Sie sich bitte an folgendem Beispiel:
PICTORIAL CANCELLATION
COLUMBIA MEMORIAL STATION
POSTMASTER
2000 MULFORD RD
MULBERRY FL 33860-9998
Thema: Allgemein |
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Sonntag, 6. Mai 2012 12:36

Kapitän Ernst A. Lehmann gehörte zu den Opfern der Katastrophe.
Heute vor 75 Jahren verunglückte das Luftschiff LZ 129 „Hindenburg“ bei der Landung in Lakehurst. 13 Passagiere, 22 Besatzungsmitglieder und ein Angehöriger der Bodenmannschaft verloren bei der Katastrophe ihr Leben. Das Unglück markierte einen Wendepunkt in der Geschichte der Luftfahrt. Fortan blieben die Luftschiffe am Boden, dominierten Flugzeuge den Luftverkehr. In Heft 10/2012 erinnert DBZ-Autor Horst Teichmann in stillem Gedenken an die „fliegenden Zigarren“. Sie erhalten das Heft im Bahnhofsbuchhandel oder direkt über den Verlag.
Thema: Titelthema |
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Samstag, 5. Mai 2012 9:10
Die deutsche Philatelie trauert um Gertraud Bachhofer. Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb sie am 5. April nach kurzer Krankheit.
Bachhofer erwarb sich bleibende Verdienste um die Thematische Philatelie. Auf Ausstellungen präsentierte sie Exponate zu Albrecht Dürer, zur Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts und zur Flora. Sie gründete die Arbeitsgemeinschaft Botanik und betreute die Zeitschriften „Die Neue Flora“ der Arbeitsgemeinschaft und „Motiv-Info“ der Arbeitsgemeinschaft Thematische Philatelie Bayern. In Ortsvereinen war sie ebenso aktiv wie im Verband Philatelistischer Arbeitsgemeinschaften (VPhA), dem sie von 2002 bis 2004 als Schatzmeisterin diente. Der VPhA zeichnete sie 2004 mit der Ehrenmitgliedschaft aus, der BDPh unter anderem mit der Verdienstnadel in Bronze für Forschung und Literatur.
„Wir verlieren mit Gertraud Bachhofer nicht nur eine der ganz Großen im Bereich der Philatelie, sondern auch jemanden, der wegen seiner Kompetenz und seinem Organisationstalent ein beliebter und gesuchter Gesprächspartner war. Ihre Freundlichkeit und Herzenswärme haben allen gut getan, die mit ihr zusammentrafen“, würdigte Johan B. A. van Soeren von der Arbeitsgemeimschaft Thematische Philatelie Bayern Gertraud Bachhofers Wirken.
Thema: Deutschland |
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Freitag, 4. Mai 2012 13:49
Das Ausstellen der eigenen Kollektion stellt sicherlich einen Höhepunkt für viele Sammlerkollegen dar. Ein ganzes Museum braucht es dafür im Falle der Philatelie natürlich in der Regel nicht. Sammler größerer Objekte, wie etwa Technik, Automobile oder Kunsthandwerk geraten hingegen schnell an ihre räumlichen Grenzen. Ein Sonderstempel aus Norwegen wirbt für das sogenannte „Z-Museum“ in Treungen. In diesem wird das sammlerische Lebenswerk von Johann Ziener präsentiert, dessen Initiale zur Namensgebung beigetragen hat. Dem viele Jahre lang als Entrümpler tätigen Ziener hat sein Blick für das Besondere zu einer beeindruckenden Sammlung verholfen.
Falls Sie diesen schönen Stempel zum Thema Sammeln in Ihre persönliche Sammlung aufnehmen möchten, senden Sie bitte Ihren Beleg an: Z-Museum, Hovedkontoret, Fr. Nansens plass 9, 0160 Oslo. Ihr Brief muss spätestens am 12. Mai dort vorliegen. Das Porto von Norwegen nach Deutschland beträgt 13.00 norwegische Kronen für A-Tarif, 12.00 Kronen für B-Tarif, also Economy-Versand.
Thema: Europa & Übersee |
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Donnerstag, 3. Mai 2012 9:19
Die „Internationale Briefmarken-Börse München 2013“ im Veranstaltungscenter M,O,C, (München-Freimann) wird um eine Woche vorgezogen. Dies gaben die Veranstalter jetzt über das Internet bekannt. Die IBB ist damit nun für den 28. Februar bis 2. März 2013 angesetzt. Am 2. und 3. März öffnet in der Nachbarhalle die Münzmesse Numismata ihre Pforten.
Thema: Deutschland |
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Donnerstag, 3. Mai 2012 9:02
Mit der Katastrophe von Lakehurst endete die Zeit der Luftschiffe im Passagierverkehr. Keineswegs war der Absturz des LZ 129 „Hindenburg” aber die Ursache für die Ablösung der Zeppeline durch moderne Flugzeuge. Vielmehr hatte der Siegeszug der Flugzeuge schon vorher begonnen, wie DBZ-Autor Horst Teichmann im Titelthema herausarbeitet. Die DBZ gedenkt der Opfer im Stillen – mit einem auch ästhetisch ansprechenden Titelmotiv.
„Es gibt sie doch“ – unter dem Motto berichtet DBZ-Autor Günter Klein über einen Fund, mit dem er eine Lücke in der postgeschichtlichen Forschung schließen kann. [...]
Thema: Allgemein |
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Mittwoch, 2. Mai 2012 11:42
Mit mehr Sicherheitsmerkmalen als bisher wartet eine neue Banknotenserie der Färöer auf. Unter anderem wurde beim Druck zusätzlich eine fluoreszierende Farbe verwendet. Die Motive blieben unverändert. Auf der Vorderseite erscheinen Tiere der Inselwelt, auf der Rückseite Landschaften. Die Dänische Nationalbank bietet komplette Serien mit Scheinen zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Kronen an.
Thema: Europa & Übersee |
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Dienstag, 1. Mai 2012 12:00

Wenn heute ganz Deutschland den frühlingshaften Feiertag genießt, werden viele Menschen vermutlich den Grill anwerfen und den herrlichen Sonnenschein genießen. Andere hingegen werden sich einer der zahlreichen Mai-Kundgebungen anschließen, denn der 1. Mai ist bekanntlich der Tag der Arbeit. Dieser Protesttag kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken, die ihren Anfang in den Vereinigten Staaten des ausgehenden 19. Jahrhunderts nahm. Einer der Beteiligten war ein junger Deutscher, der aus wirtschaftlicher Not sein Glück in den USA suchte. [...]
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Montag, 30. April 2012 9:42
„Die Hexen zu dem Brocken ziehn,
Die Stoppel ist gelb, die Saat ist grün.
Dort sammelt sich der große Hauf,
Herr Urian sitzt oben auf.
So geht es über Stein und Stock,
Es farzt die Hexe, es stinkt der Bock.“

Heute Nacht dürfte auf dem Brocken wieder der Teufel los sein: Der Sage nach ziehen in der heutigen Walpurgisnacht die Hexen vom Hexentanzplatz bei Thale zum Brocken, um dort mit dem Teufel ihren Hexensabbat zu feiern. Und was eine richtige Hexe ist, reitet natürlich standesgemäß auf einem Besen hinauf zum Blocksberg. Der Name „Walpurgisnacht“ leitet sich von der Äbtissin Walburga her, einer im achten Jahrhundert in Süddeutschland tätigen Missionarin aus Wessex, die an einem 1. Mai, vermutlich im Jahre 870, heilig gesprochen wurde. Berichte über Hexensabbate auf dem Brocken gibt es seit dem 16. Jahrhundert, große Popularität erlangte das Motiv des Hexentanzes in der „Walpurgisnacht“ auf dem Brocken dann durch Goethes Faust (1808). Gefeiert wird um das Hexen- oder Maifeuer in weiten Teilen Deutschlands, aber auch in Nordeuropa, wie die Marke „Walpurgisnight“ aus Åland zeigt.
Im Harz wird der Teufel dann um Mitternacht von der Maikönigin vertrieben, die „Der Mai ist gekommen“ singt. Ob der Teufel der Qualität des Gesanges wegen die Flucht ergreift, ist nicht bekannt. Die eine oder andere Hexe auf Briefmarke werden Sie sicher auch in der DBZ 11/2012 finden, wenn es um das Thema „200 Jahre Grimms Märchen“ geht. Bis dahin: Viel Spaß beim Tanz in den Mai!

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