Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Deutschland'

Gedenken an Flucht und Vertreibung

Donnerstag, 20. Juni 2013 8:00

1995 gedachte Deutschland des Kriegsendes vor 50 Jahren, unter anderem mit einem Foto von Flüchtlingen, MiNr. 1795.

1995 gedachte Deutschland des Kriegsendes vor 50 Jahren, unter anderem mit einem Foto von Flüchtlingen, MiNr. 1795.

Seit 2001 gilt der 20. Juni als Weltflüchtlingstag. Das hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 4. Dezember 2000 beschlossen. Am 20. Juni wurde zuvor in zahlreichen Ländern der Afrika-Flüchtlingstag begangen. Anderswo gab es nationale Flüchtlingstage zu unterschiedlichen Daten. Den ersten Welttag der Migranten und Flüchtlinge hatte wahrscheinlich 1914 Papst Benedikt XV. unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufen. Weiterlesen …

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„Wildes Deutschland“ auf Maximumkarte

Mittwoch, 19. Juni 2013 8:22

Bergpanoramen im Maximum- und im kleinen Format.

Bergpanoramen im Maximum- und im kleinen Format.

Zur Sondermarke „Berchtesgadener Alpen“ aus der neuen Serie „Wildes Deutschland“ erscheint am 1. Juli die dritte Maximumkarte des laufenden Jahrganges. Das teilte die Deutsche Post jetzt mit. Des Weiteren nannte sie die Themen für die verbliebenen drei Maximumkarten dieses Jahres: Weiterlesen …

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Kennedy folgt Obama

Montag, 17. Juni 2013 14:11

Die Berliner Philatelisten erinnern an einen legendären Staatsbesuch.

Die Berliner Philatelisten erinnern an einen legendären Staatsbesuch.

Was historisch nicht ganz stimmt, wird philatelistisch Realität. Gut eine Woche nach dem Sonderstempel zum Besuch des 44. US-Präsidenten, Barack Obama, in Berlin erscheint am 26. Juni ein Handwerbestempel zum 50. Jahrestag des Besuchs des 35. Präsidenten, John F. Kennedy, in Berlin.
Wiederum begleitet der Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg den Besuch mit einer Ganzsache. Zur Abwechslung legen sie einen Plusbrief mit privatem Zudruck auf. Links sehen wir unter der Berliner Sondermarke zum Gedenken an Kennedy, MiNr. 241, das Rathaus Schöneberg, zu Zeiten der Berliner Teilung Amtssitz des Regierenden Bürgermeisters. Vor dem Rathaus hielt Kennedy seine stürmisch bejubelte Ansprache. weiterlesen …

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VPhA aktuell: Dinosaurier entdeckt

Samstag, 15. Juni 2013 20:02

Knapp 180 Jahre ist es her, dass Johann Friedrich Engelhardt den nach ihm benannten Plateosaurus entdeckte.

Knapp 180 Jahre ist es her, dass Johann Friedrich Engelhardt den nach ihm benannten Plateosaurus entdeckte.

„Plateosaurus Engelhardti“ – Engelhardts flache Echse: Diesen Namen gab Hermann von Meyer 1837 einem Tier, dessen Knochen der Nürnberger Arzt Johann Friedrich Engelhardt 1834 entdeckt hatte. 45 Knochen fand der Forscher unweit von Heroldsberg, einem Ort nordöstlich von Nürnberg. Seinerzeit waren nur vier Dinosaurier wissenschaftlich beschrieben. Die Nummer Fünf, der Plateosaurus, gehörte zu den auf zwei Beinen laufenden Pflanzenfressern. Lange Zeit war umstritten, ob er zu den Dinosauriern zählte, da zahlreiche Beschreibungen kursierten, die sich nicht selten widersprachen. Inzwischen gilt der Plateosaurus als einer der am besten erforschten Dinosaurier, da man zahlreiche Skelette fand und rekonstruieren konnte. Weiterlesen …

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Citipost Göttingen ehrt Basketball-Spieler

Samstag, 15. Juni 2013 8:00

Sondermarke zu Ehren Marco Grimaldis.

Citipost-Sondermarke zu Ehren Marco Grimaldis.

Göttingen ist Basketball-Stadt. Die Spiele der BG Göttingen sind stets gut besucht. Das Publikum fiebert mit – natürlich in der Halle, doch verfolgen auch die Leser des Göttinger Tageblattes mit großem Interesse die Berichterstattung. Im laufenden Jahr verpasste die BG Göttingen nur knapp den Wiederaufstieg in die Bundesliga.
Heute gibt die Citipost Göttingen drei Sondermarke zu Ehren der BG Göttingen aus. Alle Werte machen den Standardbrief bis 20 Gramm Gewicht frei, der bei der Citipost 55 Cent kostet. Die selbstklebenden Marken erscheinen in Zehnerbogen und zeigen das Logo der BG Göttingen sowie Porträts der Spieler Marco Grimaldi und Nicholas Livas.
Sie erhalten die Marken in der Geschäftsstelle des Göttinger Tageblattes in der Göttinger Jüdenstraße 13 C. Ansprechpartnerin ist Frau Wehner, Tel. 05 51 – 901 255. In der Geschäftsstelle des Eichsfelder Tageblattes An der Spiegelbrücke 11 in Duderstadt sind die Marken ebenso erhältlich. Frau Klaus, Tel. 055 27 – 30 50, ist die Ansprechpartnerin. Im Versand vertreibt die Citipost Göttingen, Wilhelm-Lambrecht-Straße 3, 37079 Göttingen, Tel. 0551 / 63 41 21 16, Fax 63 41 21 24, die Marken. Selbstverständlich können Sie auch per E-Mail bestellen.

Citipost-Briefmarke mit dem Logo der BG 74 Göttingen.

Briefmarke mit dem Logo der BG Göttingen.

Eine weitere Marke porträtiert Nicholas Livas.

Eine weitere Marke porträtiert Nicholas Livas.

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Herzlich Willkommen, Mr. President

Dienstag, 11. Juni 2013 15:43

Die Berliner Philatelisten zeigen, wie man die Philatelie wirkungsvoll in der Öffentlichkeit präsentieren kann. Auf der Abbildung sehen wir zudem den Sonderstempel.

Die Berliner Philatelisten zeigen, wie man die Philatelie wirkungsvoll in der Öffentlichkeit präsentieren kann. Auf der Abbildung sehen wir zudem den Sonderstempel.

Erneut wartet der Philatelisten-Verband Berlin-Brandenburg im BDPh mit einer Ganzsache mit privatem Zudruck auf. Nach dem Plusbrief, der im vergangenen Jahr die Wahl Joachim Gaucks zum Bundespräsidenten würdigte, begrüßt nunmehr eine Pluskarte Barack Obama in Berlin. Der 44. US-Präsident wird während seines Deutschland-Besuches vor dem Brandenburger Tor sprechen.
Den Sonderstempel vom 18. Juni melden wir rechtzeitig in Heft 13/2013 Ihrer DBZ. Es erscheint am Freitag. Abonnenten erhalten es planmäßig heute oder morgen.
Die Berliner Philatelisten bieten an, die Ganzsache an Besteller zu adressieren und mit dem Sonderstempel versehen zu lassen. Des Weiteren können Sie die Karte gefälligkeitsentwertet und postfrisch beziehen. Schließlich gibt es Schmuckkarten ohne Wertstempel. Die Preise belasten den Geldbeutel kaum: Weiterlesen …

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Abstraktion mit Augenmaß

Samstag, 8. Juni 2013 19:16

Zu den Olympischen Sommerspielen 1980 in Moskau zeigte die Deutsche Post Willi Sittes „Schwimmer“, MiNr. 2529 (beide Abb. Schwaneberger Verlag).

Zu den Olympischen Sommerspielen 1980 in Moskau zeigte die Deutsche Post Willi Sittes „Schwimmer“, MiNr. 2529 (beide Abb. Schwaneberger Verlag).

Zweifelsfrei hätte Willi Sitte auch im anderen Teil Deutschlands zu den führenden Malern seiner Zeit gehört. Nach außen hin vertrat er zwar den so genannten „sozialistischen Realismus“, den das Zentralkomitee der KPdSU 1932 beschlossen hatte und der auch nach Stalins Tod nicht der im Leninismus üblichen Neuformulierung der Geschichte weichen musste. Zwei der drei Grundgedanken dieser Ideologie missachtete Sitte aber mit großem Geschick: die Ablehnung von Abstraktion und Ästhetisierung. Lediglich in der Themenwahl folgte er vielfach den Vorstellungen der Diktatoren und legte zahlreiche Bilder von Arbeitern und aus dem Arbeitsleben vor. Das verwundert nicht, wurde Sitte doch in eine kommunistische Familie hineingeboren.
Sein Vater, Angehöriger der deutschen Minderheit in der Tschechoslowakei, gehörte zu den Mitbegründern der dortigen Kommunistischen Partei. Sitte, geboren am 28. Februar 1921, lernte Textilzeichner und studierte ab 1940 an der Hermann-Göring-Meisterschule  für Malerei in Kronenburg. 1941 wurde er zur Wehrmacht einberufen. Drei Jahre später desertierte er und schloss sich den italienischen Partisanen an. Angesichts dieses Lebenslaufs war es logisch, dass er in die Sowjetische Zone ging, als Deutsche aus Tschechien vertrieben wurden. Kurz darauf wurde er Mitglied der SED. Weiterlesen …

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