Als der europäische Jazz erwachte
Donnerstag, 16. Mai 2013 12:03
Jean Baptiste Reinhardt, geboren am 23. Januar 1910 im belgischen Dörfchen Liberchies, war ein Manouche, das sind die in Frankreich und den umliegenden Ländern lebenden Sinti. Seine Eltern, umherreisende Komödianten, nannten ihn „Django“, was so viel wie „Ich erwache“ bedeutet. Seine Kindheit verlebte Django Reinhardt in ständig wechselnden Camps, bis sich die Familie nach dem Ersten Weltkrieg in einer Wohnwagensiedlungen außerhalb von Paris niederließ. Für Musik interessierte der Junge sich früh und lernte zunächst das Violinespielen, bis ein Nachbar dem Zwölfjährigen ein sechssaitiges Banjo schenkte. Alleine durch die Beobachtung anderer Musiker erlernte der Junge das Gitarre spielen und das mit derart erstaunlicher Fingerfertigkeit, dass er schon bald gemeinsam mit einem bekannten Akkordeonspieler in kleineren Clubs auftreten konnte und mit seiner Musik seinen Lebensunterhalt verdienen konnte. Weiterlesen…
Thema: Europa & Übersee | Kommentare (0) | Autor: ua






















