There`s no business like showbusiness
Samstag, 11. Mai 2013 9:18
Er lernte nie Noten lesen, geschweige denn sie zu schreiben, und doch wurde er zu einem der populärsten amerikanischen Komponisten: Irving Berlin, geboren vor 125 Jahren am 11. Mai 1888 als Israel Beilin im heutigen Weißrussland, hinterließ der Welt mehr als 900 Lieder, darunter Klassiker wie „Puttin`on the Ritz“, „Cheek to Cheek“ oder „White Christmas“. Im Jahr 1893 emigrierten seine Eltern mit ihm und den sieben Geschwistern in die USA, um den Progromen in Russland zu entgehen. Nach dem frühen Tod des Vaters waren die Kinder gezwungen, mit für den Lebensunterhalt zu sorgen, der achtjährige Junge musste die Schule verlassen und Zeitungen verkaufen. Beim Verkaufen sang er, was ihm erste Trinkgelder einbrachte. Mit 18 Jahren fand er einen Job als singender Kellner und brachte sich selbst das Klavierspielen bei, verwendete dabei allerdings fast nur die schwarzen Tasten, sodass anfangs alles, was er spielte, in Fis-Dur erklang. Dieses Problem löste er später, indem er sich ein Klavier zulegte, bei dem sich die Tonarten mittels eines Hebels transponieren ließen.
Thema: Europa & Übersee | Kommentare (0) | Autor: ua




















